488 Seiten spanische Küche – mit viel Knoblauch

Hast Du das mal gelesen, wie Don Quijote in dem berühmten Roman von Miguel de Cervantes seinen Knappen Sancho Panza mahnt: „Iss weder Knoblauch noch Zwiebel, denn ihr Geruch verrät den Bauern in dir“? Heute gehört Knoblauch neben Brot und Olivenöl zu dem Dreigestirn, das die Grundlage spanischer Kochkunst bildet.
Die Zeiten, zu denen der König von Kastilien jenen Rittern, die nach Knoblauch rochen, für einen Monat den Zutritt zum Hofe verwehrte, sind längst vorbei. Jeder Spanier isst im Jahr durchschnittlich knapp ein halbes Kilo Knoblauch! Der Anbau der begehrten Knollen ist in Kastilien La Mancha heute ein bedeutender Wirtschaftszweig.
Geschichten und Geschichte der spanischen Küche weiß das 488 Seiten starke Buch Culinaria España zu berichten. Die Herausgeber recherchierten in allen Landesteilen Spaniens, einheimische Autoren stellen ihre regionale Spezialitäten vor.

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Knoblauchriesen aus dem Vogtland

Detlef Kittelmann | Knoblauchriesen aus dem Vogtland

Knoblauchriesen oder Riesenknoblauch?
Tatsache ist, dass es sich in dem vorliegenden Buch von Detlef Kittelmann um die Erschaffung von riesigen echten Knoblauchpflanzen dreht, unmissverständlich Angehörigen der botanischen Art Allium sativum L.
Jede Verwechslung mit anderen großwüchsigen Allium-Gewächsen ist ausgeschlossen.

Kurzweilig erzählt der Autor, wie er auf die Idee kam, besonders große Knoblauchknollen züchten zu wollen. Ein Abenteuer bis zur Anerkennung als erste Amateursorte einer Kulturpflanze in Deutschland durch das Bundessortenamt in Hannover.
Bis ins kleinste Detail lernt der Leser im nächsten Kapitel alle Ablaufphasen des Anbaus kennen, ergänzt um Historisches und die heilsamen Wirkungen des Knoblauchs.
12 Seiten leckere Rezepte, anschaulich bebildert, machen das Werk rund.
Eine Empfehlung für alle Gemüsegärtner und Knoblauchfreunde!


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Das Buch » Knoblauch (Allium sativum L.) «

Titelbild des Buches

Grundlagen der Biologie und des Anbaus, Inhaltsstoffe und Heilwirkungen
Von Dr. habil. Oldrich Konvicka, in der deutschen Fassung unter Mitarbeit von Dr. Peter Würfl.
202 Seiten | 61 Abbildungen | 24 Tabellen
Preis 25,00 EUR zzgl. 3,00 EUR Versandkosten,
direkt zu beziehen bei Anna Wenst und Dr. Peter Würfl: wenst@knoblauchbuch.de

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Die Wunderknolle des Kaukasus

Quelle: Culinaria Russia – ein Buch über Küche und Lebensart der fünf Länder des Ostens

Knoblauch als Lebenselixier im Kaukasus
Blick ins Buch Culinaria Russia

Einer der Gründe für die sprichwörtliche Langlebigkeit der Menschen im Kaukasus soll der vielseitige Gebrauch von Knoblauch sein. Die Knolle, deren typischer Geschmack und Geruch auf ein ätherisches schwefelhaltiges Öl zurückzuführen ist, enthält antibakterielle Abwehrstoffe, die gegen Pilze, aber auch gegen Bandwürmer und sogar krebsvorbeugend wirken sollen. In der armenischen Küche wird Knoblauch gern, aber nicht im Übermaß eingesetzt. Sein Saft erfuhr hier auch eine eher ungewöhnliche Anwendung: Er wurde einst bei der Herstellung illuminierter Handschriften als Kleber verwendet. Man trug Knoblauchsaft auf die Manuskriptseiten auf und legte Goldfolie darüber, die sich fest mit ihrer Unterlage verband. So erklärt sich der Mythos, die Armenier hätten ihre mittelalterlichen Manuskripte, von denen rund 15.000 im Handschriftenmuseum Matenadaran in Eriwan aufbewahrt werden, ganz mit Knoblauchsaft imprägniert, um sie vor Schädlingen zu schützen.

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