Häufige Irrtümer über Knoblauch

Erster Irrtum:
Chinesischer Knoblauch ist Monoknoblauch, der in den Supermärkten als Rundlinge angeboten wird.
Richtig ist, dass jeder Knoblauch bei der Frühjahrsaussaat ein Rundling wird. Allerdings bieten die Supermärkte eben diese Rundlinge an, die aus chinesischem „Turbo-Anbau“ stammen und labeln ihn dann so, dass die Konsumenten glauben, es handle sich um eine besondere chinesische Sorte.

Zweiter Irrtum:
Schlangenknoblauch (Allium sativum var. ophioscorodon): Sorte mit besonderem optischen Reiz, da der obere Teil der Triebe sich spiralartig in verschiedene Richtungen dreht.
Richtig ist, dass Schlangenknoblauch (griechisch ophis = schlange, scorodon = knoblauch) die Bezeichnung für Hardneck-Knoblauch ist (im Gegensatz zum Softneck-Knoblauch,

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Knoblauch aus Las Pedroñeras

schwarzer Knoblauch
Foto: schwarzer-knoblauch.net

Las Pedroñeras gilt als die Welthauptstadt des Knoblauchs. Knoblauch gehört zu Las Pedroñeras wie die Tapas zu Spanien – 400 Tonnen des violetten Knoblauchs werden hier jährlich produziert, 170 km südöstlich von Madrid. Doch damit nicht genug – bei „Mouse Hill“ entsteht der begehrte schwarze Knoblauch. Durch einen Zufall entdeckte Daniel Gonzalez, Obsthändler im deutschen Alsdorf, vor einigen Jahren während seines Spanien-Urlaubs bei einem Spaziergang am Strand den Verkaufsstand mit schwarzem Knoblauch. Beim Kosten staunte er nicht schlecht: die Zehen schmeckten nach Lakritze, oder doch nach getrockneten Pflaumen? Er war von dem Geschmack so begeistert, dass er sämtliche Vorräte dieses Händlers aufkaufte und mit nach Deutschland nahm. Ihn interessierte, wie der schwarze Knoblauch entsteht, welche Vorteile er hat und – woher man ihn bekommt.

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Knoblauchriesen aus dem Vogtland

Detlef Kittelmann | Knoblauchriesen aus dem Vogtland

Knoblauchriesen oder Riesenknoblauch?
Tatsache ist, dass es sich in dem vorliegenden Buch von Detlef Kittelmann um die Erschaffung von riesigen echten Knoblauchpflanzen dreht, unmissverständlich Angehörigen der botanischen Art Allium sativum L.
Jede Verwechslung mit anderen großwüchsigen Allium-Gewächsen ist ausgeschlossen.

Kurzweilig erzählt der Autor, wie er auf die Idee kam, besonders große Knoblauchknollen züchten zu wollen. Ein Abenteuer bis zur Anerkennung als erste Amateursorte einer Kulturpflanze in Deutschland durch das Bundessortenamt in Hannover.
Bis ins kleinste Detail lernt der Leser im nächsten Kapitel alle Ablaufphasen des Anbaus kennen, ergänzt um Historisches und die heilsamen Wirkungen des Knoblauchs.
12 Seiten leckere Rezepte, anschaulich bebildert, machen das Werk rund.
Eine Empfehlung für alle Gemüsegärtner und Knoblauchfreunde!


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Solo-Knoblauch

Was ist unter sog. Chinesischem Knollenknoblauch, also Knoblauch mit nur einer Zehe zu verstehen?

Aus China wird gelegentlich Knoblauch eingeführt, der im Handel als „solo garlic“ „aglio monobulbo“ oder „Solo-Knoblauch“ bezeichnet wird. Die runden Bulben sind 30 bis 35 mm groß und bestehen aus nur einer Zehe.

Die Blüten der heute im Anbau befindlichen Kultursorten von Allium sativum L. sind fast immer steril. Zwischen den einzelnen unfruchtbaren Blüten entwickeln sich oft kleine Brutzwiebeln mit einem Durchmesser von bis zu 1 cm und einem Gewicht von ca. 3 g, die im Herbst oder Frühjahr gepflanzt werden können.

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Die Gattung Allium umfasst 800 Arten

Seit 1998 kürt der VEN Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. zum Tage der Kulturpflanze jährlich ein Gemüse des Jahres. Damit wird die Forschungsarbeit zur jeweiligen Gemüseart beflügelt, und in der Öffentlichkeit wird auf die vielfältigen Arten jeder Gattung aufmerksam gemacht. Die Erkenntnis, dass diese Vielfalt unser Leben reicher macht, soll breites Interesse wecken. Sie ist jetzt und in Zukunft Grundlage für unsere abwechslungsreiche und gesunde Ernährung. Das wiederum macht uns widerstandsfähig gegen krankmachende und schwächende Einflüsse von außen. Knoblauch gehört zur Gattung Allium, die 2013/14 zum Gemüse des Jahres erklärt wurde. Dadurch steht uns seitdem noch mehr Wissen über Allium sativum L. zur Verfügung.

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Das Buch » Knoblauch (Allium sativum L.) «

Titelbild des Buches

Grundlagen der Biologie und des Anbaus, Inhaltsstoffe und Heilwirkungen
Von Dr. habil. Oldrich Konvicka, in der deutschen Fassung unter Mitarbeit von Dr. Peter Würfl.
202 Seiten | 61 Abbildungen | 24 Tabellen
Preis 25,00 EUR zzgl. 3,00 EUR Versandkosten,
direkt zu beziehen bei Anna Wenst und Dr. Peter Würfl: wenst@knoblauchbuch.de

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Pflanzknoblauch kennenlernen

Purple Stripe – die älteste Knoblauchgruppe – ist dem wilden Knoblauch am ähnlichsten. Auch Rockenbolle, Porcelain, Glazed Purple Stripe und Marbled Purple Stripe gehören zu den so bezeichneten echten Harnecks. Sie bilden Brutzwiebelchen am Ende ihrer Lufttriebe aus. Welcher Knoblauch eignet sich nun gut für den Anbau? Auf der Webseite landschaftenschmecken.com erfährst Du mehr darüber und kannst den Pflanzknoblauch auch gleich bestellen.

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Maries Geheimtipp für dicke Knollen

Dicke Knolle

Die Webseite von Marie liefert einen kompletten Anbauleitfaden (nicht nur) für Knoblauch. Da sprechen Wissen und Erfahrung! Marie sagt, dass Morado und Vallelado sehr ertragreiche Sorten mit dicken Knollen sind, aber im Vergleich zu Vekan eher mild schmecken. Ihre Lieblingssorte ist deshalb Vekan, obwohl die Knollen etwas kleiner ausgebildet werden.
Im Gespräch mit Bernd von landschaftenschmecken.com erfuhr ich, dass er davon überzeugt ist, mit Morado die schärfste und würzigste Sorte zu haben. Da hilft nur: selbst ausprobieren!

Hier geht’s spannend weiter:

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Knoblauch zur Schädlingsbekämpfung

Knoblauch im Gemüsebeet

In Mischkultur mit Möhren, Kartoffeln, Erdbeeren und Co. wird Knoblauch zum besten Freund des Gärtners. Schädlinge wie Blattläuse, Möhrenfliegen und sogar Wühlmäuse mögen die Knolle gar nicht. Gemüse und Obst gedeihen prächtig, wenn einige Knoblauchzehen in die Pflanzreihen gesteckt werden. Genauere Tipps gibt die Ratgeberseite wohnnet.at

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Die Wunderknolle des Kaukasus

Quelle: Culinaria Russia – ein Buch über Küche und Lebensart der fünf Länder des Ostens

Knoblauch als Lebenselixier im Kaukasus
Blick ins Buch Culinaria Russia

Einer der Gründe für die sprichwörtliche Langlebigkeit der Menschen im Kaukasus soll der vielseitige Gebrauch von Knoblauch sein. Die Knolle, deren typischer Geschmack und Geruch auf ein ätherisches schwefelhaltiges Öl zurückzuführen ist, enthält antibakterielle Abwehrstoffe, die gegen Pilze, aber auch gegen Bandwürmer und sogar krebsvorbeugend wirken sollen. In der armenischen Küche wird Knoblauch gern, aber nicht im Übermaß eingesetzt. Sein Saft erfuhr hier auch eine eher ungewöhnliche Anwendung: Er wurde einst bei der Herstellung illuminierter Handschriften als Kleber verwendet. Man trug Knoblauchsaft auf die Manuskriptseiten auf und legte Goldfolie darüber, die sich fest mit ihrer Unterlage verband. So erklärt sich der Mythos, die Armenier hätten ihre mittelalterlichen Manuskripte, von denen rund 15.000 im Handschriftenmuseum Matenadaran in Eriwan aufbewahrt werden, ganz mit Knoblauchsaft imprägniert, um sie vor Schädlingen zu schützen.

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