Häufige Irrtümer über Knoblauch

Erster Irrtum:
Chinesischer Knoblauch ist Monoknoblauch, der in den Supermärkten als Rundlinge angeboten wird.
Richtig ist, dass jeder Knoblauch bei der Frühjahrsaussaat ein Rundling wird. Allerdings bieten die Supermärkte eben diese Rundlinge an, die aus chinesischem „Turbo-Anbau“ stammen und labeln ihn dann so, dass die Konsumenten glauben, es handle sich um eine besondere chinesische Sorte.

Zweiter Irrtum:
Schlangenknoblauch (Allium sativum var. ophioscorodon): Sorte mit besonderem optischen Reiz, da der obere Teil der Triebe sich spiralartig in verschiedene Richtungen dreht.
Richtig ist, dass Schlangenknoblauch (griechisch ophis = schlange, scorodon = knoblauch) die Bezeichnung für Hardneck-Knoblauch ist (im Gegensatz zum Softneck-Knoblauch,

Allium sativum var. sativum). Die echten Hardneck-Sorten Rocambole, Porcelain, Purple Stripe, Glazed Purple Stripe und Marbled Purple Stripe bilden tatsächlich Lufttriebe aus, die zwar hübsch aussehen, aber von Hand entfernt werden müssen. Die Hardnecks können daher nicht maschinell angebaut werden, sind aber wegen ihres aromatischen Geschmacks beliebt.
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Abbildung Hardneck

Dritter Irrtum:
.Elefantenknoblauch (Allium ampeloprasum subsp. ampeloprasum):  Fast vergessene Knoblauchsorte mit bis zu 7 cm großen Knollen und 1,5 m langem Lauch; nahe verwandt mit dem Porree (Allium porrum).
Richtig ist, dass dies eben ein Lauchgewächs ist und nicht als Knoblauchsorte bezeichnet werden kann.

Vierter Irrtum:
Silverskin: Diese Sorte besticht mit intensivem Aroma ohne viel Schärfe; besonders gut haltbar. 
Richtig ist, dass Silverskin eine Untergruppe mit wiederum vielen Sorten ist, die sich mit Sicherheit im Aroma und in der Schärfe noch einmal voneinander unterscheiden.

Empfehlenswert ist die kleine Knoblauchkunde bei Bernd Socher:

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