Pflanzknoblauch kennenlernen

Purple Stripe – die älteste Knoblauchgruppe – ist dem wilden Knoblauch am ähnlichsten. Auch Rockenbolle, Porcelain, Glazed Purple Stripe und Marbled Purple Stripe gehören zu den so bezeichneten echten Harnecks. Sie bilden Brutzwiebelchen am Ende ihrer Lufttriebe aus. Welcher Knoblauch eignet sich nun gut für den Anbau? Auf der Webseite landschaftenschmecken.com erfährst Du mehr darüber und kannst den Pflanzknoblauch auch gleich bestellen.

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Maries Geheimtipp für dicke Knollen

Dicke Knolle

Die Webseite von Marie liefert einen kompletten Anbauleitfaden (nicht nur) für Knoblauch. Da sprechen Wissen und Erfahrung! Marie sagt, dass Morado und Vallelado sehr ertragreiche Sorten mit dicken Knollen sind, aber im Vergleich zu Vekan eher mild schmecken. Ihre Lieblingssorte ist deshalb Vekan, obwohl die Knollen etwas kleiner ausgebildet werden.
Im Gespräch mit Bernd von landschaftenschmecken.com erfuhr ich, dass er davon überzeugt ist, mit Morado die schärfste und würzigste Sorte zu haben. Da hilft nur: selbst ausprobieren!

Hier geht’s spannend weiter:

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Knoblauch zur Schädlingsbekämpfung

Knoblauch im Gemüsebeet

In Mischkultur mit Möhren, Kartoffeln, Erdbeeren und Co. wird Knoblauch zum besten Freund des Gärtners. Schädlinge wie Blattläuse, Möhrenfliegen und sogar Wühlmäuse mögen die Knolle gar nicht. Gemüse und Obst gedeihen prächtig, wenn einige Knoblauchzehen in die Pflanzreihen gesteckt werden. Genauere Tipps gibt die Ratgeberseite wohnnet.at

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Die Wunderknolle des Kaukasus

Quelle: Culinaria Russia – ein Buch über Küche und Lebensart der fünf Länder des Ostens

Knoblauch als Lebenselixier im Kaukasus
Blick ins Buch Culinaria Russia

Einer der Gründe für die sprichwörtliche Langlebigkeit der Menschen im Kaukasus soll der vielseitige Gebrauch von Knoblauch sein. Die Knolle, deren typischer Geschmack und Geruch auf ein ätherisches schwefelhaltiges Öl zurückzuführen ist, enthält antibakterielle Abwehrstoffe, die gegen Pilze, aber auch gegen Bandwürmer und sogar krebsvorbeugend wirken sollen. In der armenischen Küche wird Knoblauch gern, aber nicht im Übermaß eingesetzt. Sein Saft erfuhr hier auch eine eher ungewöhnliche Anwendung: Er wurde einst bei der Herstellung illuminierter Handschriften als Kleber verwendet. Man trug Knoblauchsaft auf die Manuskriptseiten auf und legte Goldfolie darüber, die sich fest mit ihrer Unterlage verband. So erklärt sich der Mythos, die Armenier hätten ihre mittelalterlichen Manuskripte, von denen rund 15.000 im Handschriftenmuseum Matenadaran in Eriwan aufbewahrt werden, ganz mit Knoblauchsaft imprägniert, um sie vor Schädlingen zu schützen.

„Die Wunderknolle des Kaukasus“ weiterlesen
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Besondere Wirkung von schwarzem Knoblauch

Die seit Tausenden von Jahren in allen Kulturen überlieferten Wirkungen finden heute ein Korrelat in wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen.
Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann, Institut für Rechtsmedizin der
Universität Freiburg, hat die Wirksamkeit des geruchlosen Knoblauchs in einer zusammenführenden Studie evaluiert.
Sie hat in ihren Untersuchungen nachweisen können, dass Extrakte aus gereiftem oder fermentiertem «schwarzen» Knoblauch veränderte (wasserlösliche) Inhaltsstoffe enthalten, die zum Teil stärker wirksam sind als die des rohen Knoblauchs.
Auf die Arbeit verweist ein Link zu PubMed, einer englischsprachigen textbasierten Meta-Datenbank mit Referenzen auf medizinische Artikel: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31294508/
Die deutschsprachige Arbeit findest du schnell, wenn du bei Google „Schwarzer Knoblauch-Uniklinik Freiburg“ eingibst.

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Barettas Sunshine

So heißt die als erste deutsche Amateursorte zugelassene Knoblauchzüchtung. Sie ist die größte und wuchsstärkste unter den mehr als 500 bekannten Knoblauchsorten. Gelungen ist die Züchtung dem „Knoblauchkönig“ Detlef Kittelmann im Vogtland.
Er wünschte sich einfach größere Knoblauchknollen mit möglichst wenig Zehen, damit sie sich schneller und einfacher verarbeiten ließen. So sind die Knoblauchriesen entstanden, über welche Detlef Kittelmann inzwischen ein 136 Seiten dickes Buch geschrieben hat.
Seine Geschichte hat der „Vogtlandanzeiger“ im August 2015 veröffentlicht.

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Kalender für Knobi-Anbau

Oktober-November – Zeit zum Stecken der Knollen

kann auf Beete in sonniger Lage Knoblauch gesteckt werden. Dazu verwendet man einzelne Knoblauchzehen. Die Knoblauchknollen sollten erst kurz vor dem Stecken geteilt werden. Zu beachten ist, dass größere Zehen erfahrungsgemäß auch größere Knollen entwickeln. Der Reihenabstand beträgt 20 – 25 cm. In der Reihe steckt man in Abständen von 8 bis 10 cm und etwa 5 bis 6 cm tief. Bei Verwendung von Bulbillen* aus dem Blütenstand genügt eine Pflanztiefe von 4 cm.

Knoblauch bevorzugt nährstoffreichen, nicht zu leichten, tiefgründigen Boden. Der Wasserbedarf ist relativ gering. Während sich eine möglichst kontinuierliche Bodenfeuchtigkeit im Frühjahr günstig auswirkt, sollte der Boden im Sommer zur besseren Ausreifung der Knollen trocken und warm sein. Stauende Nässe verträgt Knoblauch nicht.

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Knoblauch einfach vermehren

Bereits eine einzelne Knoblauchknolle liefert zahlreiche Zehen, die sich für die Vermehrung eignen. Wählen Sie einzig eine gesunde, feste und möglichst frische Zwiebel. Diese teilen Sie einige Tage vor der Pflanzung.

Die Vermehrung mit Bulbillen erfordert mehr Geduld.

Bereits der optische Unterschied zwischen Knoblauchzehen und Bulbillen lässt keinen Zweifel aufkommen. Die Vermehrung mithilfe der winzigen Brutzwiebeln nimmt eine bis zu zwei Jahre längere Zeit in Anspruch.

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